1959
Die Familie Imfeld übernimmt von der amerikanischen Firma Neon-Westinghouse in Lausanne die Abteilung Westifluor und Leuchtwerbung, die aus einer kleinen Produktionsstätte (15 Mitarbeiter) und einem Verkaufs- und Servicebüro in Bern (drei Mitarbeiter) besteht. Daraus entsteht eine Aktiengesellschaft mit dem Namen Westineon.
1963
Westineon zählt unter anderem Agfa, die Zigarettenmarke Turmac, Grundig, Good Year, Renault, die Banque Cantonale Vaudoise und Swissair zu ihren Kunden. Das Unternehmen baut seine Niederlassung in Bern zu einem Produktionsbetrieb aus. Im Laufe der 60er Jahre kommen Niederlassungen in Zürich, Luzern und Basel dazu. Westineon profitiert von der aufstrebenden Automobilindustrie und produziert erste Grossaufträge für VW und Audi.
1977
Die Brüder Charles und Niklaus Imfeld gehen eigene Wege. Niklaus Imfeld (im Bild) übernimmt die Marke Westineon. Die Firma wächst und verlegt ihre Produktion von Bern ins Freiburgische Flamatt. Dort beschäftigt Westineon rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als erste Lichtwerbefirma in der Schweiz setzt Westineon in der Produktion Laser- und Vakuum-Tiefziehanlagen ein.
1984
Das Unternehmen wird von Westineon auf Westiform umbenannt. Das Logo und der Schriftzug von Westiform hat der renommierte Schweizer Schriftgestalter Adrian Frutiger entworfen. Frutiger berät als Verwaltungsratsmitglied lange Jahre die Geschäftsleitung in typografischen Fragen. 1988 bezieht Westiform seinen Neubau in Bern-Niederwangen, wo das Unternehmen auch heute noch seinen Schweizer Hauptsitz hat.
1989
Westiform wagt den Schritt in den europäischen Markt und übernimmt im Badischen Ortenberg den Konkurrenten Boos+Hahn. Die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt sich auf 300. Die Übernahme erlaubt Westiform die Produktion von grossen Stückzahlen. Westiform gewinnt unter anderem Aral, BMW, Bosch, VW und Audi als Kunden.
1994
Westiform gründet eine Filiale in Hong Kong und nimmt eine kleine Fabrikation von Neon-Signs in China auf. 1998 übernimmt die Familie Imfeld von der Firma Jin Ling in Schanghai einen Lichtwerbebetrieb und baut diesen kontinuierlich aus. Westiform China wird von einem Zulieferbetrieb zu einem zentralen Partnerunternehmen: Heute exportiert Westiform Europa erheblich mehr Produkte nach China als umgekehrt.
2002
2002 übernimmt Westiform im Tschechischen Hradec Králové einen Produktionsbetrieb, der auf die Herstellung von Lichtwerbekomponenten für Einzel- und Serienanlagen spezialisiert ist. Im selben Jahr übernimmt Westiform im württembergischen Eberstadt (im Bild) die Firma Hoerner Lichtwerbung. Mit Hoerner erwirbt Westiform das Know-how für Gross- und Sonderanlagen. Mit der Übernahme des Kundenstamms wird Westiform zum grössten Hersteller von Lichtwerbung in Europa. 2004 wurde die Firma auf Westiform umbenannt.
Heute
Heute zählt Westiform weltweit mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterhält Filialen in Österreich, Frankreich und Japan sowie ein europa- und weltweit dichtes Netz an Partnerfirmen. Ein Innovationsteam entwickelt die Produkte von morgen, die energiesparend, benutzerfreundlich und nachhaltig sind. 87 Prozent der Aktien sind im Familienbesitz. Gründer Niklaus Imfeld ist Verwaltungsratspräsident, drei seiner vier Kinder arbeiten im Unternehmen.