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Neon

Am Anfang war das Neon: Neon ist das Leuchtmittel der Ursprünge der Lichtwerbung und auch der Ursprünge von unserem Unternehmen. Noch heute ist Westiform stolz auf die eigene Glasbläserei, die das Leuchtmittel künstlerisch biegt oder auch für die Ausleuchtung von Lichtwerbeelementen sorgfältig in die richtige Form bringt.

Die Leuchtstoffröhre, umgangssprachlich Neon genannt, kann sehr individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Dabei ist es für uns wichtig, dass wir die Anforderungen genau kennen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und lassen Sie sich von unseren qualifizierten Fachleuten beraten.

>> Vorteile
>> Zu beachten
>> Einsatzgebiete
>> Funktionsweise
Neon hat folgende Vorteile:
  • Individuell formbar: Glasbläser verformen die Glasrohre in fast jede beliebige Form
  • Rohrlänge und Elektrodenstellung anpassbar: Glasbläser fertigen die Röhren massgeschneidert auf deren Einsatz an
  • Lichtstrom anpassbar: Je nach Trafoleistung kann der Lichtstrom den Einsatzbedingungen angepasst werden
  • Lange Lebensdauer: 20 -25'000h. Je nach Lichtfarbe bis zu 50% Lichtstromrückgang in den ersten 10 -  15'000h 
  • Schaltbar: Leuchtstoffröhren mit Kaltkathoden haben keinen Schaltverschleiss+ dimmbar: 5 - 100 %, nach 100h Einbrennzeit
  • Grosse Farbpalette: Eine grosse Auswahl an Leuchtstoffen lässt ihre Corporate Design-Farben im richtigen Licht erscheinen. Offen liegende Neonsysteme erscheinen mit eingefärbten Filtergläsern auch im ausgeschalteten Zustand in der richtigen Farbe.

Bei Neon muss man folgende Punkte beachten:
  • Starker Rückgang des Lichtstromes bei tiefen Temperaturen: Bei minus 10°C beträgt der Lichtstrom nur noch 40% der Nennleistung- Startschwierigkeiten bei tiefen Temperaturen: Lampen zünden schlecht
  • Empfindlich auf Stösse und Vibrationen: Vorsichtiges Handling bei Montage und Transport, Bruchgefahr- Entsorgung nur über den Lampenhersteller: Leuchtstoffröhren enthalten bis zu  50 mg Quecksilber


Wo wird Neon eingesetzt?
Neon hat aber nach wie vor seine Daseinsberechtigung für viele Anwendungsgebiete. Wir setzen Neon vor allem in der Architektur und Kunst ein. Überall dort, wo hohe ästhetische Anforderungen gestellt werden und das Medium Licht gezeigt werden soll, bietet sich Neon immer wieder als optimale Lösung an.
Offen liegende, also nicht durch einen Leuchtkasten verdeckte Konturbeleuchtungen und Neon Signs sind ein weiteres Einsatzgebiet. Aber auch Leuchtschriften mittlerer bis grosser Baugrösse werden je nach Anforderungsprofil noch mit Neon ausgeleuchtet.

Gerade punkto Farbpalette hat Neon im Vergleich zu LED die Nase noch vorn. Die individuelle Formbarkeit, Anpassung der Rohrlänge und des Lichtstromes bietet auch im Vergleich Leuchtstofflampen unerreichte Vorteile.


Wie funktioniert Neon?
Die Leuchtstoffröhre, umgangssprachlich Neon genannt, ist eine mit Quecksilberdampf arbeitende Niederdruck-Entladungslampe. Die in einer Edelgasfüllung angeregten Quecksilberatomen geben dabei ultraviolette Strahlung ab. Das unsichtbare UV-Licht wird durch Leuchtstoffe auf der Rohrinnenseite in sichtbares Licht konvertiert (Fluoreszenz).

Je nach Zusammensetzung dieser Leuchtstoffe kann kaltweisses (> 5300 K), neutralweisses ( 3300 - 5300 K) und warmweisses Licht(< 3300 K) mit guter bis sehr guter Farbwiedergabe erzeugt werden. Daneben gibt es auch zahlreiche Leuchtstoffe, die farbiges Licht erzeugen. Somit haben wir eine breite Farbpalette, die es uns erlaubt, Ihre Unternehmensfarbe optimal auszuleuchten.